Region Westliches Westfalen
Region Westliches Westfalen

In der NRW Region "Westliches Westfalen"

 

ist ihr Ansprechpartner:

 

Reinhard Jung

Regionalvorsitzender

 

Stellv. Vorsitzende:

  • Erika Ballhausen, Dortmund
  • Hans Demmerle, Unna
  • Erhard Lechelt, Warendorf

Schriftführer:

  • Walter Sinzig, Attendorn

"Sabine Poschmann und Lothar Binding zu Gast bei 60 plus"

Die Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann wies auf die vielen 
wichtigen Neuregelungen hin, die die SPD im Bundestag im Interesse der 
Mehrheit der Bundesbürger durchsetzen konnte. Der Bundesvorsitzende der 
AG 60-plus und Vorsitzende des Finanzausschusses Lothar Binding 
erläuterte in unterhaltsamer Weise den hochkomplexen Prozess, den eine 
Gesetzesinitiative bis zu ihrer Verabschiedung zu durchlaufen hat. Er 
wies auf die wichtige Rolle von 60-plus hin, angesichts von 
Digitalisierung und zunehmender internationaler Verflechtungen dafür zu 
sorgen, dass ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger von diesen Prozessen 
nicht überrollt werden, sondern die neuen Angebote nutzen können. Die 
wieder zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste der 
Arbeitsgemeinschaft 60-plus des SPD-Ortsvereins Dortmund Wickede hörten 
den Ausführungen interessiert zu und nutzten die Gelegenheit zu 
sachbezogenen Fragen."

 

 

 

 

v.l.n.r. Reinhard Jung, Franz Müntefering, Walter Sinzig (Foto: privat)
v.l.n.r. Reinhard Jung, Franz Müntefering, Walter Sinzig (Foto: privat)

Jung und Sinzig auf einer Veranstaltung der SPD AG 60 plus im Westlichen Westfalen mit Franz Müntefering Bundesminister a.D,

 

 

Am 25.11.2019 fand in den Räumen der AWO in Gelsenkirchen die nächste Versammlung der AG 60 plus der SPD in der Region Westliches Westfalen statt. Hierzu war es den beiden Genossen Reinhard Jung und Walter Sinzig gelungen, den Vorsitzenden der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) als Gastredner zu gewinnen.

 

Im Vorfeld hatte man das Thema  "Fit im Alter - Alt werden in dieser Zeit" festgelegt. Etwa 40 Genossen konnte R. Jung begrüßen. Er gab eine kurze Einführung über die Bagso; ca. 120 Verein bilden das Gerüst der Bagso. Sie kommen z.B aus der AG60PLus, dem VDK, der Seniorenvereinigung und weiteren. Die Mitgliederzahl basiert zwischen 8 - 9 Millionen.

 

Franz Müntefering hatte seine Rede in  Untergruppen eingeteilt:

Staat - Gesellschaft - Hospiz und Geriatrie.

Unter diesen Begriff fällt z.B.

- Bedingungen schaffen, dass alle in Ruhe leben können

- Pflegepersonal besser organisieren, z.Z. sind nur 8-9% organisiert

- das teilweise sehr niedrige Lohnniveau ist mit schuldig an der Rentengrundlage

Es müssen Lebensbedingungen geschaffen werden die in allen Ländern gleich sind.

Zu den Lebensbedingungen gehören unter anderm persönliche Kontakte zu suchen und pflegen, den Körper und den Kopf in Bewegung zu halten. Teilnehmen an freudigen Ereignissen.

 

Bei der Gesellschaft ist wird ein großes Problem in der Krankheit "Demenz" angesehen. Zur Zeit beträgt die Quote bei der 60 jährigen Bevölkerung etwa 1-2%, dies Zahl steigt bei den 90jährigen auf etwa 35-40 %. Dieser Gruppe kann nur geholfen werden durch Begleitung, Pflege und Gesprächen.

 

Auch die Angst der älteren Menschen vor dem evtl. notwendigen Gang zum Sozialamt kann man nur durch Reden und erklären der Bevölkerung nehmen.

 

Die Pflege zu Haus sollte ein wichtiges Ziel sein.

Die Todesfälle ergeben ein erschreckendes Bild. In der Hospiz sterben ca 30.000 Menschen, das ist das doppelte als die bei der häuslichen Pflege. Wichtig wäre auch, wenn jede Stadt eine Hospiz anbieten könne. Bei Single- Haushalten sollte einer Person der Stadtverwaltung eine aufsuchende Seniorenbetreuung ermöglicht werden.

Wichtig wäre auch wenn in der Altenpflege keine Einzelverträge mehr geschlossen werden dürften, sondern auch hier eine Gehaltssicherung gegeben würde.

Ein ganz wichtiger Mosaikstein  im Alter ist die Mobilität. Hier ist ein wichtiger Ansatz bei der Verwaltung zu suchen und herzustellen. Straßen und Wege müssen behinderten gerecht errichtet werden,Wohnungen müssen genau so behandelt werden. 2017 waren im Straßenverkehr etwa 3.500 Todesfälle zu verzeichnen, die Zahl beträgt im häuslichen Bereich ca. 7.800.

 

Auch die sogenannten Mehrgenerationen-Häuser sind und können ein Meilenstein der Gesellschaft sein. Diese sollten vom Staat besser gefördert werden.

 

Nach dem Vortrag stand Franz Müntefering den Genossen zur Diskussion noch einige Zeit zur Verfügung.

 

Für das kommenden Jahr werden von Jung und Sinzig weitere Veranstaltungen auf Kreis- und Regionsebene geplant. Vorgespräche sind schon eingeleitet

 

Walter Sinzig

 

In meinem Grußwort als Landesvorsitzender habe ich u.a. gesagt:

Bei der letzten Regionalkonferenz hier in WW haben wir noch viel über das Thema „Erneuerung der SPD“ gesprochen. Im Zusammenhang wurde dann auch das Thema „die SPD muss jünger und weiblicher werden“ lebhaft di
skutiert.
Als AG 60 plus haben wir dazu gesagt, ja, gerne auch dies, die SPD muss aber vor allem „inhaltlicher“ werden.
Und wir – als die älteren und erfahrenen Mitglieder – haben auf allen Ebenen deutlich gemacht, dass wir Teilhabe an dem haben wollen, was die Beschreibung der inhaltlichen Positionen der SPD anbelangt.

Heute, viele Monate später können wir sagen: ja wir haben da viel bewegt – wir als SPD und wir als AG 60 plus.
Wir führen wieder gute Debatten zum Thema „Sozialstaat“, über unsere Vorstellungen zum Thema „Rente“ aber auch zu ursozialdemokratischen Themen wie „Wohnen“, „Familienpolitik“, „Umwelt“, „Europa“, Globalisierung und Grenzen des Kapitalismus.
Wir sind als AG 60 plus in der NRWSPD „Rentenkommission“ vertreten, arbeiten mit an den „Zukunftsdebatten“ der NRWSPD und sehen die Beteiligungsforderung der AG ernstgenommen – auch wenn da noch „Luft nach oben“ ist.

Die AG 60plus Dortmund hat gewählt!

 

Im neuen Vorstand werden sich engagieren:
Bruno Rziha als Vorsitzender
Gertrud Löhken-Mehring, Susanne Meyer, Gerd Hendler, Bertholt Tschirpke-Walter, Erika Ballhausen, Helmut Rettinghaus und Harry Heyn.

(Mit im Bild: Gerhard Kompe, Ehrenvorsitzender AG NRWSPD 60 plus)

Sommerfest auf "Zeche Westfalen"

AG 60PLUS Selm: gut besuchte Veranstaltung und das Thema "Die SPD nach dem Mitgliedervotum" stand im Vordergrund einer lebhaften Diskussion.

Jahrestreffen SPD Kreis Steinfurt

Rainer Schmeltzer führte eine interessante Diskussion mit dem Regionalausschuss der AG60plus aus WW über Arbeitsmarktpolitik. Insbesondere die Blockaden der CDU auf Bundesebene und die unsoziale Politik der schwarz/gelben in NRW zum Sozialen Arbeitsmarkt waren Themen.

v.l.n.r. Holger Balodis, Dagmar Hühne, Nezahat Baradari, Walter Cremer
v.l.n.r. Holger Balodis, Dagmar Hühne, Nezahat Baradari, Walter Cremer

BÜRGERVEREIN LENNETEICH IN LÜDENSCHEID 16.08.17

Gute und spannende Diskussion mit der "Erkenntnis": Die gesetzliche Rente ist die beste Form der Altersversorgung ! Ausbau zur Erwerbstätigenversicherung, Erhöhung des Rentenniveaus und akzeptablen Beiträgen. Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze und Übernahme von Leistungen durch Steuermittel. Insgesamt wurde mehr Mut von der SPD gewünscht und die Entwicklung einer "rentenpolitischen Vision" ausdrücklich gefordert.

06.02.17

Schulz-Effekt oder Rententhema?

Wie auch immer - zur Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft 60plus im Kreisverband Olpe kamen viele Mitglieder der AG 60plus und Interessierte Mitbürger.

 

Reinhard Jung - alter und wiedergewählter Vorsitzender der AG - betonte die Bedeutung der seniorenpolitischen Themen im "Doppelwahljahr 2017". 
Das Rententhema wurde mit großem Interesse ausführlich diskutiert. Landtagskandidat Wolfgang Langenohl und die Bundestagskandidatin Nezahat Baradari Gücer bereicherten die Diskussionen mit ihren Vorstellungen zur Landes- und Bundespolitik.

(Juli 2016)

Hans Demmerle aus Lünen ist von der Delegiertenkonferenz der Arbeitsgemeinschaft 60 plus im Kreis Unna zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Komplettiert wird 
der Vorstand durch die stellvertretenden Vorsitzenden Karin Goddinger (Selm), Rolf Herzog (Fröndenberg), Ralf Maczkowiak (Bönen), die Schriftführerin Jutta Ludwig (Selm), den stellvertretenden Schriftführer Peter Korte (Lünen). Zu den BeisitzerInnnen wurden gewählt: Alfons Böcker (Selm), Werner Brauckmann (Holzwickede), Horst Hoffmann (Holzwickede), Jürgen Heinrich (Selm), Silke Hemke (Unna), Dietrich Kloß (Bergkamen), Margot Kollhoff (Bönen), Ulrike Maczkowiak (Bönen), Gisela Pietzak (Bönen), Julius Pund (Selm) und Dieter Voß (Unna).