Region Mittelrhein
Region Mittelrhein

Arbeitsgemeinschaft 60plus im Unterbezirk Aachen-Städteregion wählte neuen Vorstand

 

In der NRW Region "Mittelrhein"

 

ist ihr Ansprechpartner:

 

Friedhelm Hilgers

Hermeskeilerstr. 10 

50935 Köln

 

Regionalvorsitzender AG 60plus

 

mail: hilgers@netcologne.de

 

Katja Röhse von Cube,

stellv. Vorsitzende

UB Rhein-Berg-Kreis    

Klaus Krebber

stellv. Vorsitzender

Oberbergischer Kreis

 

Dr.Klose Hans

Schriftführer

Leverkusen

 

Beisitzer/innen:

  • Binkis Angelika, UB Düren          
  • Cremer Walter, UB Aachen Stadt       
  • Jastrzemski Manfred, UB Bonn
  • Knab Ulli, UB Rhein-Sieg-Kreis   
  • Meissner Heinz, UB Heinsberg  
  • Neesen Jürgen, UB  Aachen (Städteregion)    
  • Reisewitz Margit, UB Rhein-Erft-Kreis

Lothar Binding MdB - Bundesvorsitzender der AG 60 plus in Bonn zu Gast

Volles Haus bei der Veranstaltung der AG 60 plus in Bonn-Beuel. Lothar Binding referierte über Themen wie Rente, Steuerpolitik und dem "Berliner Politikbetrieb".

Eine "lebhafte" Diskussionsrunde verdeutlichte großes Politikinteresse.

Regionalkonferenz AG NRWSPD 60 plus Mittelrhein

Hatten eine gute Regionalkonferenz der AG NRWSPD 60 plus Mittelrhein.
Sebastian Hartmann stellte sich den vielen Fragen der Genossinnen und Genossen im Kölner Parteihaus. Seine Vorstellungen von zukunftsfähiger Politik in NRW fanden guten Anklang und die Vorstellungen der AG 60 plus trafen bei ihm auf „offene Ohren“.

Sebastian Hartmann: "
Für andere liegen die angeblich besten Zeiten in der Vergangenheit.

Die SPD glaubt an das Bessere in der Zukunft und arbeitet dafür".

 

Tische und Stühle mussten noch zusätzlich geholt werden. Das MGH platzte beim traditionellen Fischessen der AG 60 plus aus allen Nähten. Unser AG 60plus Landesvorsitzender Walter Cremer, unser Kreisvorsitzender Heinz Meißner, unser SPD Kreisvorsitzender Norbert Spinrath, unser Stadtverbandsvorsitzender Alf-Ingo Pickartz, unser Stellvertretender Bürgermeister Georg Overländer, unser Kreisvorsitzender der Jusos Lars Kleinsteuber und ganz viele Gäste konnte Ulla Meurer, Vorsitzende der AG 60plus begrüßen. Klar wurde in den Grußworten über die Situation der SPD gesprochen und klar ging es auch um die GroKo. 60plus im Land, Kreis und in der Stadt und die Jusos sind sich einig. Wir wollen keine Neuauflage der GroKo. So Ulla Meurer, Vorsitzende der AG 60plus Bach-Palenberg.

 

 

Für den Landesvorstand der AG 60 plus erklärt Walter Cremer: "Im Landesvorstand gibt es hierzu differenzierte Ansichten, die Forderungen der Landes AG wurden in einer Erklärung zu den Sondierungsgesprächen deutlich gemachten und stehen in Übereinstimmung mit sechs weiteren Arbeitsgemeinschaften des Landes".

Diskussionsveranstaltung der AG 60plus

In der Städteregion Aachen

 

Pflegeversicherung – was hat der Gesetzgeber geändert, und welche Konsequenzen hat dies für die Betroffenen?

 

 

                    Ron Hafemann (AOK Fachbereich Pflege)

                        Claudia Moll SPD Bundestagskandidatin

                        

v.l.n.r. Walter Cremer, Ron Hafemann, Claudia Moll, Jürgen Neesen
v.l.n.r. Walter Cremer, Ron Hafemann, Claudia Moll, Jürgen Neesen

Dieser Artikel steht hier auch als "Download" bereit.

"Als Oberberg braun war"
Oberberg1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 725.9 KB

Entwicklungsexperte in Aachen bei der SPD AG 60plus

Auf Einladung der SPD Arbeitsgemeinschaft 60 plus wird Pfarrer Dr. Reinhold Hemker zum Thema:  „Bekämpfung der Fluchtursachen – nicht Abwehr!  berichten und zur Diskussion bereitstehen.

Die Diskussion findet statt am am:

13.02.2017, um 17:30 Uhr
in der Geschäftsstelle der Arbeiterwohlfahrt, Gartenstraße 25
52064 Aachen

Dr.Reinhold Hemker ist Präsident der Deutsch Simbabwischen Gesellschaft und in der Ev. Kirche von Westfalen Vorsitzender eines Ausschusses für gesellschaftliche Verantwortung. Als langjähriges Mitglied im NRW Landtag und im Deutschen Bundestag verfügt er ebenso über eine große parlamentarische Erfahrung.

Zu dem Themenbereich „Internationale und Entwicklungszusammenarbeit“ arbeitet er auch als Dozent an der Universität Münster. Er wird u.a auch an praktischen Beispielen aufzeigen, was getan werden kann und muss, um die Fluchtursachen zu bekämpfen. Besonders angesprochen werden Menschen, die über die bei uns erfolgte Hilfe für Geflüchtete mithelfen können und wollen – in den Ländern, aus denen viele Menschen fliehen – die Aktivitäten für Entwicklungszusammenarbeit zu stärken.

 

Gute Veranstaltung zum Thema "Fluchtursachen bekämpfen" mit Reinhold Hemker als Referent. Interessante Diskussionen zum Thema, welches an Aktualität seit Willy Brandt's Nord-Süd-Dialog nichts eingebüßt hat.

v.l.n.r.

Martin Peters (UB-Vorsitzender Städteregion), Walter Cremer (stellv. Landesvorsitzender AG 60plus), Claudia Moll (Bundestagskandidatin „Altkreis Aachen“), Jürgen Neesen (UB-Vorsitzender AG 60plus Städteregion), Ursel Haselier (stellv. Vorsitzende AG 60plus Städteregion), Stefan Mix (UB-Geschäftsführer), Heinz-Peter Weidenhaupt (stellv. Vorsitzender AG 60plus Städteregion).

 

Diskussion: Eine klare Absage an die Minutenpflege

Aachener Zeitung 10.10.16

 

Zeit für die individuelle PEege: Der Alltag in vielen Einrichtungen erlaubt das den PEegekräften allerdings nicht. Foto: Imago/Blickwinkel

WÜRSELEN. In ihrer Veranstaltung „Aspekte einer kultursensiblen Pflege“ haben die Arbeitsgemeinschaft der Über-60-jährigen (AG 60plus) und die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD aus Städteregion und Stadt Aachen über Herausforderungen für die Pflege einer sich wandelnden Gesellschaft gesprochen.

Dazu haben sich die beiden Landtagsabgeordneten Daniela Jansen und Eva-Maria Voigt-Küppers, Gabriele Niemann-Cremer von der Arbeiterwohlfahrt und Demet Jawher vom Arbeitskreis der Integrationsräte in der Städteregion auf dem Podium im Alten Rathaus in Würselen eingefunden. Vielfältig wie das Thema waren auch die Diskussionen.

Stefan Teichmann vom Projekt Xenos-Zirqel hielt den Impulsvortrag für die spätere Diskussion. Als Problemaufriss erinnerte er an die Anwerbeabkommen der jungen Bundesrepublik mit einigen Mittelmeerstaaten. Im Zuge dieser Abkommen sind Menschen zum Arbeiten nach Deutschland gekommen und auch hier geblieben. Für diese zumeist körperlich harte Arbeit waren eine formalisierte Ausbildung wie auch erweiterte Sprachkenntnisse nicht von Nöten, die Neuankömmlinge blieben und bleiben häufig weiterhin in ihren kulturellen Enklaven in Deutschland. Daneben hat es in den letzten Jahrzehnte mehrere größere Flucht- und Migrationsbewegungen nach Deutschland gegeben, nach denen Menschen hier ansässig wurden, die ganz eigene Bedürfnisse haben.

Die Biografien beachten

In der Pflege dieser nun alt gewordenen Menschen stellen sich neue Herausforderungen für die Pflegenden und dabei nicht nur sprachliche Hürden. Es werden Kenntnisse über Verschiedenheit und Vielfalt in kultureller Praxis benötigt, die in der Ausbildung bislang zu kurz kämen. Kultursensible Pflege heiße vor allem die Biografie eines Menschen zu beachten und daraus Voraussagen über besondere Bedürfnisse in der Pflege ableiten zu können. Beispielsweise über spezielle Essgewohnheiten und -vorschriften. In der Praxis könnten solch individuelle Ansätze aber nur bedingt berücksichtigt werden, da für eine umfassende Pflege durch die vorgeschriebene strenge Taktung nur wenig Zeit bleibe.

In der anschließenden Diskussion wurde diese Minutenpflege ebenfalls verurteilt. Sie lasse keinen Raum, auf die Bedürfnisse einzugehen. Daniela Jansen ergänzte die Debatte um Bedürfnisse anderer gesellschaftlicher Minderheiten oder geschlechtsspezifische. Pflege lasse sich nicht an der Nationalität, sondern nur am Menschen selbst festmachen. Die Biografie-Arbeit in der Anamnese sei daher der wichtigste Punkt an dem sich Pflege orientieren solle, war die einhellige Meinung aller Anwesenden. In der Ausbildung müsse daher den zukünftigen Pflegekräften beigebracht werden sich das notwendige Wissen auch situationsbezogen aneignen zu können, aufbauend auf einem soliden Grundstock interkultureller Kompetenz, so Eva-Maria Voigt-Küppers. Diese Kompetenz baue auf Empathie und Wertschätzung der Unterschiedlichkeit auf.

Begegnungsräume sind wichtig

Für die Seite der Migranten stellten sich aber auch Herausforderungen. Viele wären sich über die Unterstützungs- und Pflegeangebote nicht bewusst oder es bestünden Hemmungen diese wahrzunehmen. Beispielsweise sei bei Migranten aus dem Mittelmeerraum oder Osteuropa die familiäre Pflege im Denken fest verankert, diese hier aber oft nicht mehr möglich. Es gelte Aufklärung und Information in die migrantischen Selbstorganisationen zu tragen, nimmt sich Demet Jawher als Arbeitsauftrag mit. Einen großen Teil könnten bereits niedrigschwellige lokale Angebote leisten.

So berichtet Gabriele Teichmann von Kurzzeitangeboten, bei denen schon für wenige Stunden am Tag eine Entlastung der Familienmitglieder geboten werden kann. Solche Begegnungsräume seien wichtig und könnten an bestehende Unterstützungsstrukturen wie Familienzentren angegliedert werden, meint Voigt-Küppers. Vernetzung schaffe Synergie- und Lerneffekte für alle Seiten. Die spätere Diskussion zeigte noch viele weitere Beispiele von der Begegnungsstätte bis zu kommunaler Wohnraumplanung in denen diese Effekte geschaffen werden können. Die aufgeworfenen Ideen waren dabei teilweise keine neuen, was nicht verwundert, wenn Daniela Jansen bilanziert: „Es gibt in der Politik kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem.“

Regio-Vorstand Mittelrhein der AG 60plus, wg Geburtstag "Gruppenbild mit Dame".
Regio-Vorstand Mittelrhein der AG 60plus, wg Geburtstag "Gruppenbild mit Dame".

Im Einvernehmen mit der Landesseniorenvertretung NRW fordert die AG 60 plus der NRWSPD die Koalitionsfraktionen im Landtag und die Landesregierung dazu auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Zusage, Seniorenvertretungen in Form von Kommunalen Beiräten verbindlich in die Gemeindeordnung zu verankern nun endlich umzusetzen. Das teilt Walter Cremer, stv. Landesvorsitzender der älteren Menschn in der NRW SPD (AG 60 plus), mit. Die  Arbeitsgemeinschaft 60 plus erwartet, dass der entsprechende Gesetzentwurf zeitnah eingebracht, beraten und beschlossen wird.

Der Aachener AG 60plus Vorsitzende Walter Cremer, der auch stv. Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ist, erwartet auch Unterstützung für diesen Antrag von den Landtagsabgeordneten Daniela Jansen und Karl Schultheis. Zwar wurde im Jahr 2010 ein Seniorenbeirat in die Hauptsatzung der Stadt Aachen aufgenommen und nennt sich daraufhin „Seniorenrat“ der Stadt Aachen. Eine solche oder vergleichbare Regelung gibt es in NRW jedoch nur vereinzelt. Ziel des Antrages ist eine gesetzliche Verankerung in der Gemeindeordnung NRW und in die Kreisordnung NRW.

Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus im Kreis Heinsberg teilt die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger, wenn es um die Meiler der Atomkraftwerke Tihange und Doel in Belgien geht.
Die pannenanfälligen Meiler, welche eigentlich schon im Jahr 2015 abgeschaltet werden sollten, sollen noch bis 2025 weiter betrieben werden, trotz dauernder Störfälle und tausender Haarrisse in den Reaktordruckbehältern.
Auch wenn sich die Experten darüber streiten, ob von diesen Haarrissen eine tatsächlich Gefährdung ausgeht, sollte doch eigentlich schon die Möglichkeit, dass dies so ist, genügen, diese Meiler vom Netz zu nehmen.
Daher begrüßt es die Arbeitsgemeinschaft, dass jetzt von der Städteregion Aachen eine Klage eingereicht wird mit dem Ziel, dass diese Meiler stillgelegt werden.
Besonders wird es begrüßt, dass der Kreis Heinsberg die Möglichkeit prüft, ob er sich dieser Klage anschließen kann und wenn dies nicht möglich ist, auf jedem Fall die Städteregion bei der Klage unterstützen wird.
Auch die Arbeitsgemeinschaft 60 plus wird alle Bestrebungen Tihange und Doel vom Netz zu bekommen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen.

Diskussion über das Perspektivpapier der SPD mit großer Beteiligung